| Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene
Ulkuskrankheiten. Das Ulcus duodeni und das Ulcus ventriculi,
während ersteres etwa 3 mal häufiger auftritt.
Ursachen und Ätiologie:
- starke Stressereignisse, wie Traumen, Verbrennungen,
Operationen, Hirntraumen
- Genetische Faktoren: Besonders Menschen mit Blutgruppe 0
sind von Duodenalgeschwüren betroffen
- Helicobakter pylori Gastritis
Ein Ulkus tritt praktisch nur auf, wenn ein Missverhältnis
zwischen schützenden und aggressiven Faktoren vorliegt, d.h.
wenn zuviel Salzsäure produziert wird und die
Schleimhautproduktion dafür nicht ausreicht. Stress, Rauchen und
nicht-steroidale Antirheumatika.
Symptome Ulcus duodeni(Dünndarmgeschwür):
- Nüchternschmerzen im Epigastrium
- Auch Schmerzen nachts
- Schmerzen werden durch Nahrungsaufnahme gebessert
Symptome Ulcus ventriculi(Magengeschwür):
- Sofortschmerz nach Nahrungsaufnahme, manchmal aber auch
Nüchternschmerz
Komplikationen: bei vielen Patienten wird ein Ulcus erst
durch akute Ereignisse symptomatisch. Es kommt zu Blutungen, in
seltenen Fällen zu einer Perforation des Magens oder des
Dünndarms. Hier besteht absolute Lebensgefahr, die eine
sofortige Operation erfordert.
Therapie: Ernährungsumstellung(keine schweren Mahlzeiten,
leichte kleine Mahlzeiten), Stressabbau, Alkohol und Nikotin
einschränken, Weglassen ulkusauslösender Medikamente.
Eine homöopathische Behandlung ist zu empfehlen. |