Stiefmütterchenkraut (Viola Tricolor):

| Lateinische Droge |
Viola herba |
| Familie |
Violaceae/Veilchengewächse |
| Wirkstoffgruppe |
Glycosid Droge |
| Vorkommen |
Europa |
| Indikation |
Hautflechten, Hauterkrankungen |
| |
Milchschorf |
| |
Akne |
| Wirkung |
blutreinigend |
| |
narbenbildend |
| |
antiexzematös |
| |
expectorierend |
| Inhaltsstoffe |
Glycoside,
Flavonoide, Salicylsäure |
| Kontraindikation |
keine bekannt |
Den
Name Stiefmütterchen hat diese Pflanze ihrer Blüte zu verdanken. Die
beiden obersten Blütenblätter sind Stühle, welche von der Stiefmutter in
Anspruch genommen werden. Die beiden seitlich, nächst liegend zu ihr
sind für ihre eigenen Töchtern bestimmt, während der unterste den beiden
Stieftöchter zugedacht ist.
Botanische Beschreibung: Die gelbweißen, gelben, violetten oder
dreifarbigen kurz gespornten Blüten sind typisch für die ein- bis
mehrjährige Pflanze. Welche heimisch auf Wiesen und Äckern in Europa und
Asien ist. Wirkung und Anwendung: Da die Inhaltsstoffe Salicylsäure ,
Schleime und Flavonoide sind, eignet sich die Pflanze bei
verschiedensten Hautkrankheiten (Akne, Ekzeme, Milchschorf). Der Grund
ist das sie äußerlich Ekzeme lindert und starke Verhornungen löst und
dadurch Mitesser lockert. Die Pflanze ist aber nicht nur für eine schöne
und gesunde Haut hervorragend geeignet, sondern wird auch häufig bei
Rheuma, Gicht, Arteriosklerose und zur Förderung des Abhustens bei
Katarrhen der Luftwege genutzt.
zurück
|
|