| Bei der Sinusitis handelt es sich um eine Entzündung der
Schleimhaut der Nasennebenhöhlen. Häufig bildet sich eine
Sinusitis nach einem Schnupfen aus. Durch die Anschwellung der
Schleimhäute in der Nase , kommt es zu einer Verlegung der
Nasennebenhöhlengänge mit Entstehung eines Unterdruckes, der
Schmerzen verursacht. Die Schleimhaut in den Höhlen schwillt an,
es kommt zu Absonderung von Sekreten und zur starken Vermehrung
von Bakterien und jetzt zu einem Anstieg des Druckes in den
Nasennebenhöhlen und starken Schmerzen. Symptome:
je nach Lokalisation der Entzündung unterscheidet man
verschiedene Schmerzlokalisationen
- Kiefenhöhlenentzündung: Schmerzen in der
Kiefernhöhle, oft auch nur einseitig. Beim Niesen, Husten
oder Bücken verstärkt sich der Schmerz(durch Druckanstieg)
- Stirnhöhlenentzündung: Schmerzen sind hier
meist in der mItte der Stirn zu finden. Die Stirnhöhle ist
druck und klopfempfindlich. Beim Niesen, Husten oder Bücken
verstärkt sich auch hier der Schmerz(durch Druckanstieg)
- Siebbeinzellentzündung: die bei Kindern häufig
anzutreffende Sinusitisform verursacht Schmerzen hinter den
Augen. Niesen , Husten, Bücken verschlechtern auch hier
Komplikationen: Die Sinusitis kann eine
Meningitis, Osteomyelitis oder Sinusthrombose als Komplikation
nach sich ziehen.
Therapie: Hier hat sich die klassische
Homöopathie sehr bewährt. Wichtig ist auch eine Anregung der
Schleimabsonderung mit Salzwasserinhalation. Ferner sollte man
auf Milcheiweiss verzichten, da dieses bei vielen Personen zu
einer verstärkten Schleimbildung führt. |