| Es handelt sich um eine angeborene Veränderung des
Hämoglobins(roter Blutfarbstoff), die im tropischen Africa,
sowie bei der schwarzen Bevölkerung Amerikas recht häufig
anzutreffen ist. Man unterscheidet zwei Typen Heterozygote und
homozygote Anlageträger. Beide haben das fehlerhafte Gen, jedoch
nur bei den Homozygoten kommt es zum Ausbruch der Krankheit.
Symptome: Schon im Säuglingsalter kommt es zu
einer hämolytischen Anämie mit vasookklusiven Krisen, da die
Erythrozythen eine Sichelform annehmen, nicht mehr verformbar
sind und damit mkeine Kapillargefässe verstopfen. Hierbei kann
es auch zu Infarkten von Organen, wie Milz, Niere, Gehirn
kommen. Durch viele kleine Milzinfarkte kann die Milz nicht mehr
optimal funktionieren und es kommt zu einer Neigung zu
bakteriellen Infekten.
Interessant ist, dass Personen, bei den die Krankheit nicht
zum Ausbruch kommt (sog. Heterozygote) resistenter gegen Malaria
sind, als die normale Bevölkerung.
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