Poliomyelitis (spinale Kinderlähmung):

Die Poliomyelitis ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, bei der zu einer Schädigung des Zentralnervensystems kommen kann. Meist verläuft die Erkrankung ohne Symptome oder in Form einer banalen Erkältung.

Die Erkrankung, die weltweit auftritt trat zu Beginn des 20 Jahrhunderts in grossen Epidemien auf.) Laut WHO sind heute Europa, Amerika und der Pazifikraum poliofrei Erreger sind Enteroviren. Man kennt drei verschieden Typen Typ I, II und III. Die Ansteckung erfolgt über Kontakt mit Speichel und infizierten Stuhl. Meist sind frisch geimpfte Menschen die Virusträger. Wildviren kommen bei uns kaum noch vor.

Symptome

  •  Nach einer Inkubationszeit von 3-14 Tagen kommt es zu zunächst Unwohlsein, Fieber und grippeähnlichen Symptomen. Bei kindern Infektion des Halses mit Husten und Halsschmerzen
  • Meningitisches Stadium: Dann kommt es zu einer kurzen fieberfreien Zeit und anschliessenden Fieberschub.. Typisch sind hier Nackensteife, Kopfschmerzen, starke Berührungsempfindlichkeit, gesteigerte Reflexe
  • Paralytische Stadium: schlaffe Lähmungen im Bereich des Rumpfes und der Extremitäten. Die Lähmungen können auch plötzlich über Nacht auftreten, man spricht dann von " Morgenlähmung".

90-95% der Erkrankungen verlaufen klinisch inapparent. Bei 5% kommt es zu den grippeähnlichen Zeichen, manchmal verbunden mit einer aseptischen Meningitis. Die Gesundung erfolgt innerhalb weniger Tage. Nur bei 0.1-1.0% der Erkrankten kommt es zu einer typischen Poliomyolitis mit Lähmung der Gliedmassen. In der überwiegenden Mehrzahl bilden sich die Lähmungen wieder zurück. (kann jedoch bis zu einem Jahr dauern)

Therapie: Ist die Krankheit (mit Lähmungen) schon ausgebrochen, ist Krankenhauseinweisung unumgänglich. Begleitende homöopathische Behandlung sollte unbedingt durchgeführt werden und ist auch in den ersten Stadien angebracht.

Komplikationen Bleibende Lähmungen in jedem Schweregrad sind möglich.

Immunität Die Erkrankung hinterlässt nach jedem Stadium eine100% Immunität.

Polio-Impfung
Impfstoff nach Sabin: Es handelt sich um eine Schluckimpfung mit abgeschwächten Viren der Typen I, II und III, die auf Affennieren oder menschlichen Krebszellen gezüchtet werden. Hinzu kommen Lactoalbumin, Antibiotika, Aminosäuren und andere Zusatzstoffe.
Nach Salk: Optional gibt es andere Impfung mit abgetöteten Viren, die gespritzt wird. Diese enthält daneben Formalaldehyd.


Impfkomplikationen und Impfschäden Grippeähnliche Symptome mit Durchfall und Lähmungserscheinungen. Selten kommt es zu einer Polio nach einer Schluckimpfung, ist aber möglich. Problematisch ist die Ansteckungsgefahr durch frisch Geimpfte. Die Gefahr besteht etwa 1 Woche bis 2 Monate nach der Impfung.

siehe auch unter www.impfschaden.info

 

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