Phlebothrombose:

 
  Es handelt sich um eine Thrombose der tiefen Beinvenen , die zu einer Lungenembolie und zum postthrombotischem Syndrom führen kann. Betroffen sind zu 60% die Extremitäten- und zu 30% die Beckenvenen

Symptome:

  • Fieber und starker Pulsanstieg
  • Schmerzen in Leiste, Oberschenkel, Wade, besser in  beim Liegen
  • Schwellung, eventuell Überwärmung,
  • Glanzhaut und eventuell Kollateralvenen
  • Zyanotische Verfärbung der Haut bei herabhängenden Beinen
  • Druckempfindlichkeit im Verlauf der tiefen Venen
  • Wadenkompressionsschmerz (Mayr Zeichen)
  • Beinschmerzen beim Husten
  • Wadenschmerz bei Dorsalflexion des Fusses(Homann Zeichen)
  • Schmerz beim Druck auf die Fusssohle
  • Druckschmerzhaftigkeit an der Schienbeinkante

Die beschriebenen Symptome treten leider nicht immer auf, wehalb eine Phlebothrombose oft übersehen wird. Die typische Trias: Schmerz, Schwellung und Zyanose wird nur bei jedem 10 Patienten gefunden.

Phlebothrombosen können auch am Arm auftreten. Man spricht hier vom Paget-von-Schroetter Syndrom. Ursachen sind hier meist Tumore des Mediadstinums, Halsrippenanomalien und u.U. sogar Daueranstrengung. Es kommt zu Armschwellung, Hautmarmorierung, sichtbaren Kollateralvenen und Kraftlosigkeit der arme

Komplikationen:

  • Lungenembolie, oft asymptomatisch
  • Postthrombotisches Syndrom: mit Stauungsödem, Hautveränderungen und Ulcusneigung
  • Thromboserezidiv

Therapie: Wichtig ist die Gefahr der Lungenembolie auszuschalten. Bei frischer Ph.  Hochlagerung der Beine, Bettruhe, keine Wärmeanwendung. Kompressionsverband bei Unterschenkelthrombose.
Zusätzlich Fibrinolyse der Thromben

 

 

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