Morbus Wilson:
 

Es handelt sich um eine Erbkrankheit, die zu einer krankhaften Speicherung von Kupfer in Leber und Stammganglien führt. Die Krankheit tritt zunächst meist im Kindesalter auf und manifestiert sich erst an der Leber.

Normalerweise wird Kupfer an Coeruloplasmin gebunden. Dieses Eiweiss ist im blut bei den Betroffenen stark vermindert. Da freies Kupfer toxisch ist, wandert es rasch ins Gewebe und wird dort abgelagert. Primär wird das Kupfer in der Leber und den Stammganglien abgelagert.

Symptome:

  • Zunächst als Fettleber, später Hepatitis und Leberzirrhose
  • nach dem 10. Lebensjahr: Parkinsonähnliche Symptome wie Rigor, Tremor, Dysarthrien
  • am Auge findet man den Kayser-Fleischer Kornealring(goldbraun-grüne Verfärbung des Kornealringes)
  • in seltenen Fällen kann es zu Nierenfunktionsstörungen, Anämien und Herzerkrankungen kommen.

Therapie: wichtig ist eine Kupferarme Diät. Die Patienten werden meist schulmedizinisch behandelt. Eine ergänzende homöopathische Behandlung ist unbedingt zu empfehlen.

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