Mistel (Viscum album):
| Lateinisch |
Visci albi herba |
| Familie |
Loranthaceae/Mistelgewächse |
| Wirkstoffgruppe |
Alkaloid Droge |
| Vorkommen |
Europa |
| Indikation |
Bluthochdruck |
| |
Immunschwäche |
| |
nervöse Herzstörungen |
| Wirkung |
immunmodulierend |
| |
harntreibend |
| |
krampflösend |
| Inhaltsstoffe |
Viscotine, Flavonoide |
| Kontraindikation |
keine bekannt |
Die Mistel wird schon sehr lange als Heilmittel bei uns eingesetzt.
Den Einsatz bei Krebs hat es vor allem Rudolph Steiner zu verdanken, der
den fermentierten Mistelsaft am Beginn des 20 Jahrhunderts einführte.
Die Idee , warum die Mistel bei Krebs helfen kann, kommt aus der
Sympathielehre. Die Mistel wächst ja in fremden Bäumen wie ein
Krebsgeschwür und breitet sich dort auf, vergleichbar einem menschlichen
Krebsgeschwür.
Die Misteltherapie gilt auch heute noch in der Naturheilkunde, und
zunehmend auch in der Schulmedizin als vielversprechende und ergänzende
Zusatzbehandlung bei Krebs. Damit allein lässt sich jedoch kein Krebs
heilen. Dies verlangt vom Betroffenen eine Lebensumstellung auf vielen
Ebenen.
zurück
|
|