Mariendistel (Silybum marianum):

Lateinisch Cardui marianae fructus
Familie Asteraceae/Korbblütler
Wirkstoffgruppe Flavonglycosid Droge
Vorkommen Mittelmeerländer
Indikation toxische Leberschäden
  chronisch entzündliche Lebererkrankungen
  Leberschwäche
  Gallenflussstörungen
Wirkung antihepatoxisch
  leberzellregenerierend
  cholagog
Inhaltsstoffe Flavonoide (Silymarin)
Kontraindikation keine bekannt

Die ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika stammende Pflanze, ist heute auch in Nord- und Südamerika zuhause. Sie wird bis 1,5 Meter hoch und durch ihre purpurfarbenen Blüten sehr auffällig Die Mariendistel wird schon seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als das Mittel bei Leberbeschwerden eingesetzt.

Die Mariendistel ist als eine der wenigen Heilpflanzen in der Lage, die Leber bei Ihrer Entgiftung zu unterstützen. Die Mariendistel ist sogar in der Lage, das Gift von Amanita phalloides(Knollenblätterpilz), einem der giftigsten Pilze, die es gibt, zu neutralisieren. Dafür verantwortlich ist das Silymarin. Dieser Stoff schützt die Leber vor Toxinen, wie Tetrachloriden oder Alkohole.

Die Einnahme von Silymarin kann so sehr gut bei Hepatitis, beginnender Leberzirrhose oder anderen Leberleiden helfen. Silymarin und ein verwandter Inhaltstoff Silybin sind auch zwei starke Antioxidantien, die die Zellmembrane vor oxidativen Schäden schützen.

 

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