Huflattich (Tussilago Farfara):
|
| Lateinisch | Farfarae flos |
| Familie | Asteraceae/ Korbblütler |
| Wirkstoffgruppe | Schleim-Droge |
| Vorkommen | Europa |
| Indikation | katharralische Erkrankungen der Mundhöhle, des Rachens und der ob. Atemwege |
| trockener Husten | |
| Harngriess | |
| Wirkung | antiphlogistisch |
| spasmolytisch | |
| adstringierend | |
| Muzilaginosum | |
| expectorierend | |
| Inhaltsstoffe | Schleim, Farbstoff: Xantophyll, Gerbstoffe, flavonoideRutin, hyperosid, bitteres Glycosid |
| Kontraindikation | nicht in der Schwangerschaft |
Botanische Beschreibung: Aus einem Wurzelstock sprießen kriechende Sproßachsen. Nach der Schneeschmelze erscheinen 10-12 cm hohe aufrecht behaarte, mit braunen schuppenartigen Blättchen besetzte Blütenstengel mit den endständigen goldgelben Blütenkörbchen. Goldgelbe röhrige Scheibenblüten werden von den helleren Strahlblüten umkränzt. Nach der Blüte wachsen die Stengel auf ca. 20-25 cm und tragen nun eine weißen Haarschopf, der aus den Flugvorrichtungen der Früchtchen besteht. Inzwischen erscheine auch die langgestielten, grunständigen Blätter, die herzförmig- rundlich, bis 2 cm lang und am Rande buchtig und entfernt gezähnt sind. Sie tragen auf der Unterseite einen weißlichen Filz. Auf der Oberseite sind sie glatt und sattgrün. Heimisch ist der Huflattich in ganz Europa (einzige Ausnahme ist Kreta und Portugal). Er wächst bis zu einer Höhe von 2200m überm Meer und bevorzugt Ton-, Lehm-, Mergelböden, Felsenschutt, Bach- und Flußufer. Wirkung und Anwendung: Die frischen Blätter können als Wundauflage verwendet werden, die getrockneten Blüten und Blätter sind wegen des hohen Gehaltes an Schleimstoffen und Gerbstoffen ein geeignetes Hustenmittel. |
|
|