Holunder (Sambucus niger):
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| Lateinisch | Sambucus flos |
| Familie | Caprifoiliaceae/Geissblattgewächse |
| Wirkstoffgruppe | Flavonoid-Droge |
| Vorkommen | Europa, Vorderasien |
| Indikation | Grippe, Erkältungen |
| zur unspezifischen Resistenzsteigerung | |
| Wirkung | spasmolytisch |
| diaphoretisch | |
| Inhaltsstoffe | Flavonoide, ätherische Öle, Schleim, Saponin, Sambunigrin, Sambucin, Cholin, |
| Gerbstoffe, Säuren, Harz und Vit. C | |
| Kontraindikation | keine bekannt |
Der im Volksmund auch unter Holler, Holder, Schwarzholder, Schwitztee o.ä. bekannte schwarze Holunder gehört zur Familie der Geißblattgewächse Caprifoliaceae. Dieser kleine Baum oder Strauch wird zwischen 3 und 7 m hoch, blüht von Mai bis Juli und ist bevorzugt in Hecken, Gebüschen und Bachufern sowie in vielen Gärten zu finden. Als Wohnsitz der beschützenden Hausgötter wurden Holunderbüsche oft in der Nähe von Häusern oder Stallungen angepflanzt und dieser Aberglaube hat bis heute noch Bestand. In der Volksmedizin war der Holunder ein sehr beliebtes Heilmittel sowohl bei Erkältungskrankheiten, als auch als Rheuma- oder Gichtmittel. Zur Arznei verarbeitet werden die Blüten, in der Volksmedizin manchmal Rinde und Früchte, in der Homöopathie Blätter und Blüten. Inhaltsstoffe sind: ätherische Öle . Die bekannteste Anwendung des Holunders ist der Schwitztee bei fieberhaften Erkältungskrankheiten ( auch als Vorbeugung ). Ebenso findet er Anwendung als Schmerzmittel bei Nervenschmerzen, Ischialgie und Rheuma. ( Bemerkung: der frisch gepreßte Saft der Beeren wirkt bei Neuralgien am besten. ) Die Wurzel und die Rinde besitzen stark harntreibende Wirkung. Evtl. Magen- und Darmreizung bei Verwendung von Rinde und Blättern bzw. unreifen Beeren oder Saft von rohen Beeren. Schweisstreibender Tee: 2TL
Holunderblüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen, ziehen
lassen und heiss trinken |
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