95% aller Erwachsenen tragen den Herpes simplex Virus Typ
I in sich. Beim Typ II sind es immerhin noch 30%.
Die Übertragung erfolgt beim Typ I über Tröpfcheninfektion, beim
Typ II über sexuellen Verkehr.Der erste Kontakt mit dem
Herpes Virus verläuft bei fast allen Personen ohne Symptomen.
Bei Kleinkindern kann es jedoch zu Erscheinungen kommen:
Symptome HSV I:
- meistens bei Kindern zwischen dem 1-4 Lebensjahr:
Fieber, schmerzhafte Bläschen im Mund- Rachenraum , die
später ulzerieren (Stomatitis aphtosa)
Symptome HSV II:
- Infektion im Mutterleib: Neugeborene bekommen
Fieber, Gelbsucht, Schwellung von Leber und Milz,
Hautblutungen ;
- Infektion während der Geburt: Krankheitsbild
ähnlich wie bei Infektion im Mutterleib
Symptome bei endogener Reaktivierung:
- Herpes labialis: Bläschen, die verschorfen und u.U. zu
Narben führen
- Herpes genitalis: Bläschen und Ulzerationen, oft mit
leichtem Fieber
Die Herpesviren persistieren beim Menschen in vreschiedenen
Nervenganglien und können durch verschieden Auslöser reaktiviert
werden:
- Infekte
- Sonnenbestrahlung
- Stress
- Fieber
- hormonelle Veränderungen
Therapie: Die Schulmedizin kennt als
Behandlung nur Aciclovir. Dies verändert aber nichts an der
Erkrankungshäufigkeit. Der Organismus muss gestärkt werden, dass
es gar nicht erst zu einem Auftreten der Bläschen kommt. Die
Homöopathie ist hier sehr zu empfehlen, da sie die Lebenskraft
des Organismus stärkt und weniger Infektionen damit ausgelöst
werden. |