FSME (Frühsommermeningoenzephalitis):

Neben der Borreliose übertragen Zecken auch die FSME. Die Häufigkeit Erreger befallener Zecken beträgt jedoch nur 0.2-0.5 % in Zeckengebieten (sogenannten Endemiegebieten). Ein Biss einer infizierten Zecke führt ferner nicht zwangsläufig zu einer FSME. Eine schnelle Entfernung der Zecke ist immer oberstes Gebot.

Symptome:

Die meisten Erkrankungsfälle verlaufen asymptotisch(70-90%)!
Bei symptomatischen Verlauf(10-30%) kommt es zu grippeähnlichen Erscheinungen. Nur bei 10% dieser Personen kommt es nach einem fieberfreien Intervall von ca. 1 Woche zu
einem erneuten Fieberanstieg mit Entzündung der Gehirnhäute (Meningitis) und des Gehirns (Meningoenzephalitis), Myelitis oder Radikulitis.

Die Letalität (Sterblichkeit) der Meningoenzephalitis liegt bei ca. 1%. Wenn man bedenkt, dass nur 0.5% der Zecken befallen sind und 10 % der Erkrankten eine Meningitis ausbilden, ist die Gefahr, durch einen Zeckenbiss an FSME zu erkranken, sehr gering. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei etwa 1: 50000! Die Gefahr daran zu sterben liegt bei 1: 5000000! Also sehr unwahrscheinlich.

Die oft proklamierten, in ihrem Nutzen jedoch sehr fraglichen Impfungen hingegen haben starke Nebenwirkungen und viele Impfstoffe wurden mittlerweile wieder zurückgezogen, da enorme Impfkomplikationen auftraten.

 

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