Enzian, gelber (Gentiana lutea):
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| Lateinisch | Gentianae radix |
| Familie | Gentianaceae/Enziangewächse |
| Wirkstoffgruppe | Bitterstoff-Droge |
| Vorkommen | Europa , Alpenvorland |
| Indikation | Appetitlosigkeit |
| chronisch, katarrhalische Magen-Darmerkrankungen | |
| Chronische Gastritis mit Subacidität | |
| Völlegefühl und Blähungen | |
| Wirkung | Stomachicum |
| Verbesserung der Blutbildung | |
| Amarum: Roborans in der Rekonvaleszens | |
| Salivationsfördernd | |
| Inhaltsstoffe | Bitterstoffe, Pektin, Gerbstoffe |
| Kontraindikation | Magen-Darmgeschwüre |
Der Name stammt vermutlich vom letzten König Genthios der Labeaten ab, der die Heilwirkund der Pflanze entdeckt haben soll. Die stattliche Pflanze mit einer grossen kräftigen Wurzel ist schon weither mit ihren gelben Blüten erkennbar. Geschichte: Im Mittelalter setzte man die Pflanze häufig bei Magenbeschwerden ein. Aber auch bei der Pest und hohem Fieber kam sie zur Anwendung Der gelbe Enzian enthält einen der bittersten Stoffe überhaupt. Amarogentin schmeckt noch in einer Verdünnung von mehr als 1: 50000000 bitter. Wirkung und Anwendung: Durch die Förderung der Speichel und Magensaftproduktion ist es hilfreich bei Verdauungsbeschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen. |
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