Birke (Betula pendula):
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| Lateinisch | Betulae folium |
| Familie | Betulaceae/Birkengewächse |
| Wirkstoffgruppe | Flavonglycosid-Droge |
| Vorkommen | Europa und Asien |
| Indikation | Nieren und Blasenerkrankungen |
| Rheuma und Gicht | |
| Verbesserung der Blutzusammensetzung | |
| Wassersucht | |
| Wirkung | antiphlogistisch |
| diuretisch | |
| entwässernd | |
| keine Nierenreizung | |
| Inhaltsstoffe | Saponinglycosid, Flavonoide wie Quercetin, Hyperin, ätherisches Öl, Gerbstoff |
| Kontraindikation | nicht bei Ödemen infolge eingeschränkter Nieren- oder Herztätigkeit |
| Der Name Birke kommt von
der glänzenden schimmernden Rinde, die schon von weitem sichtbar
ist. Prinzipiell kennt man heute zwei Arten, die Hängebirke und
die Moorbirke. Sie sind sehr kälteunempfindlich und spielen mit
ihrer Windbestäubung eine wichtige Rolle bei der Wiederbewaldung. Geschichte:Im Mittelalter setzte man die Birke vorwiegend bei offenen Wunden und Geschwüren zur schnelleren Wundheilung ein. Erst später wurde deeren harntreibende Wirkung entdeckt, weshalb sie auch "europäischer Nierenbaum" genannt wurde. Anwendung:Traditionell wird die Birke im Frühjahr zur Blutreinigung eingesetzt, daneben bei Blasen und Nierenbeschwerden, Rheuma, Gicht
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